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Projet terminé

WeGoSolar 2023

WIth the support of Ecole Privée Fieldgen

Jùlia Szabó (3CA)

FIELDGEN goes SOLAR / AIDE PHILIPPINES

Im Jahr 2014 wurde Aide Philippines asbl von Olivier Conrardy gegründet und seitdem wurden 20 Häuser auf der Insel Cebu gebaut und eine Schule dort saniert. Ein Problem bleibt jedoch bestehen: Es gibt keinen Zugang zu Elektrizität, ohne den die Kinder jedoch gezwungen sind, ihre Schularbeiten die meiste Zeit beim schwachen Licht von Petroleumlampen zu erledigen.

Deshalb startete Aide Philippines asbl Anfang 2019 ein Solarprojekt. Seitdem hat sich die Privatschule Fieldgen in Luxemburg dieser Initiative angeschlossen. Das Projekt trägt nun den Namen FieldgenGoesSolar.

Ein Team, bestehend aus 9 Fieldgen-SchülerInnen, 2 Lehrern und zwei Verantwortlichen der A.s.b.l, machte sich auf den Weg auf die Philippinen, um dort 12 Photovoltaikanlagen auf Familienhäuser, auf eine Schule und auf eine Universität zu installieren. Diese Anlagen wurden in Zusammenarbeit mit den Schülern und den Lehrkräften, nachmittags nach der Schule oder am Wochenende bei Workshops in der Werkstatt entwickelt.

Geplant war die Reise von Ende Oktober bis Anfang November 2022. Voller Vorfreude standen wir am Luxemburger Flughafen mit unseren gepackten Koffern, als wir erfuhren, dass unser Flug von Dubai nach Cebu wegen einer Sturmvorwarnung in der Gegend gestrichen worden war. Nach vielen Telefonaten mit dem Reisebüro wurde unsere Reise schließlich auf das darauffolgende Frühjahr verschoben.

Den zweiten Versuch, auf die Philippinen zu reisen starteten wir am 29. März 2023. Diesmal ging alles gut. Nach 27 mühevollen, doch zugleich aufregenden Stunden und einer Übernachtung im Seda Ayala Hotel in der Großstadt Cebu kamen wir endlich im Norden der Insel Bantayan, im Dorf Daanbantayan, an. Auf dem endlos scheinenden Weg nach Daanbantayan hielten wir in Lapu Lapu City, um uns das gleichnamige Monument eines Nationalhelden anzusehen, der den ersten Kolonisationsversuch der Spanier durch Magellans Ermordung verhindert haben soll. Außerdem bestaunten wir ein Gemälde, welches die siegreiche Schlacht, die dort stattgefunden hat, darstellte. Die restliche Zeit auf unserem langen Weg vertrieben wir uns mit Musikhören und Singen, da jegliche Versuche zu schlafen aufgrund der wackeligen Fahrt und der nicht vorhandenen Kopflehnen scheiterten. Endlich dann kamen wir heil und gut gelaunt im Skip’s Beach Resort an, wo wir die folgenden Tage, Tür an Tür mit den türkisfarbenen Wellen und dem Rauschen des Meeres, verbringen würden.

Am ersten Abend im Resort besuchten uns unsere philippinischen Partnerstudenten von der Cebu Technological University, damit wir uns etwas kennenlernen konnten. Nach etwas Karaoke im Garten – wobei auf jeden Fall angemerkt werden muss, dass die Filipinos unglaublich begabte Sänger sind, da dies Teil ihrer Kultur ist und fester Bestandteil ihres Lebens von Kindheit an – und einem Abendessen, lernten wir uns etwas kennen und tauschten unsere Ideen zu den Projekten aus.

Liana war eine unserer Partnerstudentinnen. Sie wohnte in dem Haus, das wir uns als erstes vornahmen, um auch dort eine Solaranlage zu installieren. Ihr Haus wurde einige Monate vor unserer Ankunft völlig neu errichtet, da es in seiner vorherigen Lage nicht über die Kapazität für ein Solarsystem verfügte. Wir brachten an ihrem Haus, sowie an allen anderen Installationen, eine Lampe innen im Wohnbereich und eine draußen an der Fassade des Hauses an.

Ein anderes Projekt haben wir „Das Geisterhaus » genannt. Auf einem steilen Berg mitten im Wald lebte eine vierköpfige Familie. Sie zog jedoch um, da im alten Haus die „Flying People » ihnen keine Ruhe ließen. Dabei handelt es sich um eine alte philippinische Legende über Seelen, die ihre Ruhe nicht finden und deshalb in der Nacht herumfliegen und ihr Unwesen treiben, indem sie mit Steinen werfen. Die Familie war der Überzeugung, das Licht verjage die Geister. So haben wir auch hier Lampen angebracht und zusätzlich das Dach renoviert. An einem weiteren Haus in der Gegend haben wir schließlich eine Solaranlage installiert.

Wir haben auch eine Anlage, bestehend aus einem Panel und einer Lampe, in der Daanbantayan National High-School angebracht. Damit die Schüler verstehen, wie ein solches System funktioniert, haben wir Plakate entworfen, die ihnen die Funktionsweise erklären sollten und wir haben die Anlage gut sichtbar an einer Außenwand der Schule befestigt.

Im Laufe unseres Aufenthaltes nutzten wir die Zeit, die uns neben der harten Arbeit an unseren Projekten blieb, um so viele neue Orte wie nur möglich zu erkunden und die philippinische Kultur näher kennen zu lernen.

In Daanbantayan waren unsere Transportmittel die zwei Tricycles, die uns vom Hotel zur Verfügung gestellt wurden. Damit zum 7-Eleven, einem Geschäft, das es in vielen Städten der Welt gibt, vergleichbar mit einem Kiosk, zu fahren, um uns irgendwelche Snacks zu kaufen, wurde für einige von uns zur abendlichen Routine.

An einem Morgen unternahmen wir eine Bootstour, die aber wegen eines Sturms um einen Tag verschoben werden musste. Mittags grillten wir auf dem Boot und machten einige Zwischenstopps, um unterwegs zu schnorcheln und eventuell Haie sehen zu können. Wir legten beispielsweise auf der Insel Malapascua an, wo eine Besichtigung und eine kleine Shoppingtour auf dem Programm standen. Leider war das Schnorcheln hier unmöglich, da die Strömung zu stark war. So wurde leider nichts daraus alles aus nächster Nähe zu beobachten.

Ein weiterer Ausflug führte uns in einen Bambuswald, wo wir eigentlich eine ZIP-Line finden sollten. Dem war jedoch nicht so. Stattdessen entdeckten wir dort eine riesige Statue eine weiße ganz in weiß gekleidete Frau darstellend.

Nach eineinhalb Wochen hatten wir alle unsere geplanten Projekte erfolgreich abgeschlossen. Wir verabschiedeten uns von den Partnerstudenten und den beiden Hunden im Hotel.

Auf dem Rückweg nach Cebu, am 11. April, machten wir einen kleinen Zwischenstopp an den berühmten Cold Springs (hierbei handelt es sich um eine kalte Quelle, welche aus zwei Becken besteht, in die erfrischendes Wasser aus einer nahegelegenen Quelle fließt). Wir badeten dort eine Weile im kühlen Wasser, um uns abzukühlen, denn es war schrecklich heiß. Wir übernachteten dieses Mal zwei Nächte im Quest Hotel, wodurch wir mehr Zeit hatten, die Stadt zu erkunden und die Shopping Malls unsicher zu machen. Wir besuchten den größten von allen Märkten der Insel Cebu, wo wir uns Gewürze und Obst kauften.

Natürlich durfte auch der Besuch eines taoistischen Tempels nicht fehlen. Am dasselben Abend genossen wir unser Abendessen auf der Terrasse vom Restaurant La Vie in the Sky, welches über 600m über dem Meeresspiegel liegt.

Nach zwei intensiven und unvergesslichen Wochen auf den Philippinen verabschiedeten wir uns von den Verantwortlichen der A.s.b.l.. Belle hatte täglich köstliche lokale Gerichte für uns gekocht, und Olivier hatte sich um unser Wohlbefinden gekümmert. Mit vielen Geschichten und interessanten Eindrücken im Gepäck traten wir die lange Heimreise an.


Gioia Pastecchia (3G-SO1)

Während der Montagearbeit lernten wir viel über die Kultur und Mentalität der Inselbewohner kennen. Schon allein beim Besuch der Privathäuser, auf denen wir die Solaranlagen installierten, gab uns Fieldgen-Schülerinnen einen kurzen Einblick in diese so andere Welt. Meistens waren es kleine Hütten ohne Strom oder fließendes Wasser, doch die Menschen empfingen uns unglaublich herzlich und voller Lebensfreude.

Wir wurden von den Einheimischen buchstäblich mit offenen Armen empfangen. Philippinos sind oft neugierig und zeigen sich interessiert an anderen Kulturen. Sie freuen sich, wenn man ihre Kultur zu schätzen weiß. Sie sind allgemein bekannt für die Leichtigkeit, mit der sie den Tag beginnen, für die Gastfreundschaft und den Familienzusammenhalt. Auch Musik spielt dabei eine wichtige Rolle, denn die Karaoke-Nächte sind nicht wegzudenken auf den Philippinen.


Dina Agovic (3G-SO1)

Auf den Philippinen ist die Umgebung entweder extrem sauber, was auch streng kontrolliert wird, oder es sieht aus wie auf einer Müllhalde. In den kleinen Dörfern findet man enorm viel Abfall, während die Großstädte sehr sauber wirken, da an fast jeder Ecke ein Beamter steht, der dies kontrolliert.

Wir haben viele Kokospalmen gesehen sowie zahlreiche Kakao- und Bananenplantagen neben unzähligen fremden Pflanzen und Früchten. Das Essen schmeckt dort viel süßer als in Luxemburg und doch ist es sehr lecker. Es gibt eine enorme Vielfalt an Essenszubereitungen und an Gewürzen, die man probieren kann. Was ich für mich persönlich entdeckt habe, ist eine Wurzel namens „Ube ». Sie sieht ähnlich aus wie eine Süßkartoffel, hat aber einen ganz anderen Geschmack.

Wir wurden überall sehr fröhlich empfangen. Für die Einheimischen waren wir etwas ganz Besonderes wegen unserer hellen Hautfarbe. Das ist dort immer noch ein absolutes Schönheitsideal und ein Zeichen von Reichtum.

Die Freundlichkeit der Menschen hat mich begeistert und die Tatsache, dass sie nicht so gierig wirken wie viele von uns. Sie sind zufrieden mit dem Wenigen, was sie haben, und fragen nicht ständig nach mehr.

Was mich jedoch schockiert hat, war ihre Art, mit Tieren umzugehen, und die Art, wie viele Männer sich uns gegenüber verhalten haben: Oft haben sie uns hinterhergepfiffen oder Kommentare fallen lassen, was bei uns Mädchen ein unsicheres und mulmiges Gefühl auslöste.


Julie Hoffmann (3G-SO1)

D’Leit op de Philippinen si méi arem wéi räich. Well et esou dacks Typhoons ginn an d’Haiser dann oft komplett zerstéiert ginn, liewen déi meescht an Aarmut, a klengen Haiser, déi meistens aus Holz a Bambus bestinn. Vill Kanner musse ganz laang zu Fouss bis an d’Schoul trëppelen, well se wäit fort vun der Schoul wunnen. Aus deem Grond kann et dann och sinn, datt d’Kanner einfach guer net an d’Schoul ginn. Wann d’Haus wierklech „ausserhalb » läit, mussen d’Leit oft grouss Waassertanke vu 5 Liter e wäite Wee schleefen, well d’Waasser aus dem Pëtz, mat deem se sech wäschen, net drénkbar ass.

D’Philippinen goufen am 16. Jorhonnert fir bal 300 Joer vun de Spuenier koloniséiert. Duerno waren d’Amerikaner do wärent 50 Joer, an am 2. Weltkrich goufen d’Insele vun de Japaner besat. D’Mënschen op de Philippinen goufen vill vun de Spuenier an Amerikaner an hirer Kultur, mee virun allem an hirer Sprooch geprägt. Bal all Insel schwätzt eng aner philippinesch Sprooch oder en Dialekt. An hirer Sprooch si ganz vill spuenesch an englesch Wierder mat drënnergemëscht. Am Norden vun der Insel Cebu, do wou mer waren, sinn z.B. d’Zuele praktesch d’namlecht op Cebuanesch wéi op Spuenesch.


Carina Martins Cipriano (3G-SO1)

(PT) Há algumas semanas, tive a oportunidade de viajar para as Filipinas para ajudar a fornecer energia elétrica à comunidade. Foi uma experiência incrível que me fez perceber o poder transformador da energia solar, mas sobretudo, da humanidade. Quando cheguei lá, fiquei chocada com a pobreza. Qualquer foto que eu mostre, de casas em condições precárias, não vai conseguir transmitir nem metade do que eu senti naquele país. Foi um trabalho árduo, mas ver a alegria no rosto das pessoas quando as luzes se ligavam, era extremamente gratificante. É um país incrível com pessoas amáveis e acolhedoras, que espero manter contato por muito tempo. Fui para lá, com a intenção de fazer a diferença na vida das pessoas, mas quem saiu diferente de lá fui eu. Aprendi a não me importar com detalhes. A verdadeira felicidade não vem do que possuímos, mas sim das experiências e relacionamentos que construímos ao longo da nossa vida.

(FR) Il y a quelques semaines, j’ai eu l’opportunité de voyager aux Philippines pour aider à fournir de l’électricité à une communauté. C’était une expérience incroyable qui m’a fait réaliser le pouvoir transformador de l’énergie solaire, mais surtout, de l’humanité. Quand j’y suis arrivée, j’ai été choquée par la pauvreté. Toute photo que je vous montre de maisons dans des conditions précaires, ne pourra transmettre ni la moitié de ce que j’ai ressenti dans ce pays. Ce fut un travail difficile, mais voir la joie sur le visage des gens quand les lumières s’allumaient était extrêmement gratifiant. Et c’est en même temps un pays d’une beauté incroyable avec des personnes aimables et accueillantes avec lesquels j’espère rester en contact. J’y suis allée avec l’intention de faire une différence dans la vie des gens mais celle qui en est sortie différente, c’était moi. J’ai appris à ne pas me soucier des détails. Le vrai bonheur ne vient pas de ce que nous possédons mais des expériences et des relations que nous construisons tout au long de notre vie. (C.M.C.)